Lenz, der sich in Lehre und Industrie in seiner Laufbahn vor allem mit der Optimierung der Gemischbildung befasst hat, erhält den 2012 zum 8. Mal an Persönlichkeiten, die sich besonders um die historische Kraftfahrt verdient gemacht haben, vergebenen Preis. Laudator Prof. Ernst Fiala meinte, dass Lenz der einzige war, der den bei Pierburg von ihm entwickelten Vergaser 4A1 beherrschte, weshalb ihn Daimler Benz gleich ins Unternehmen holte. Dort wirkte er, bis er 1973 zum Nachfolger des Motorenpapstes Prof. Eberan-Eberhorst bestellt wurde, in der Folge in Wien das Motorensymposium ins Leben rief und den ÖVK gründete. Der Geehrte ließ es sich nicht nehmen, in seinem Plädoyer für die Mobilität und das Auto („nichts erfüllt den Wunsch nach Mobilität besser!“) die Konzeptlosigkeit der Wiener Stadtregierung bei der Verdrängung des Autos hervorzuheben.