Auch wenn sich die Ertragssituation in den vergangenen beiden Jahren leicht entspannt hat: Die in der Kfz-Branche erwirtschaftete Umsatzrendite von 1,5 % sei „nach wie vor äußerst unbefriedigend“, betont Einzelhandelssprecher Komm.-Rat Ing. Josef Schirak: „Schließlich steht der heimische Fahrzeughandel – und hier in erster Linie der markengebundene Neuwagenhandel – vor den größten Herausforderungen der letzten Jahre, ja vielleicht Jahrzehnte.“
Auf Anregung von Schirak startet das Gremium daher eine Kampagne zur Ertragssteigerung. Den Mitgliedsbetrieben soll bewusst gemacht werden, dass sie in vielen Teilbereichen „noch das eine oder andere Zehntelprozent Mehrrendite“ erzielen können. „Damit wollen wir keinesfalls eine ‚Besserwisserfunktion’ ausüben, sondern einen Nachdenkprozess auslösen“, sagt Schirak. Für ihn steht fest, dass die Händler selbst handeln müssen: „Wer damit rechnet, an der Verkaufsfront fehlende Erträge durch höhere Margen oder zusätzliche Boni von den Herstellern ersetzt zu bekommen, befindet sich wohl auf einem Irrweg.“
Kern der Ertragskampagne ist ein Handbuch, das mit Unterstützung der Importeure und der Landesgremien an alle Mitgliedsbetriebe versandt wird. Es soll Anfang 2013 den Firmen zugestellt werden.
