Die europäische Herstellervereinigung ACEA begrüßt die von der EU angestrebte Abkehr von Treibstoffen, deren Produktion mit Nahrungsmitteln konkurriert. Festzuhalten sei aber, dass „ohne adäquate Unterstützung vom Gesetzgeber und vom Markt nicht ausreichend viele Nicht-Lebensmittel-Biotreibstoffe“ geben könnte. Daher sei ein „wirklich integrierter Zugang mit gesellschaftlicher Akzeptanz“ nötig. Dazu gehört die europaweite Einheitlichkeit der Umsetzungen: Nationale Sonderwege und langwierige Auseinandersetzungen, wie es sie rund um „E10“ in Deutschland und Österreich gegeben hat, sollen vermieden werden.

 

„Zielwerte für erneuerbare Energien dürften nicht nur für den Straßenverkehr gelten“, hält die ACEA außerdem fest: „Alle Transportwege und andere energieverbrauchende Aktivitäten müssen zum Erreichen der Ziele beitragen.“ Ansonsten gebe es „kein ebenes Spielfeld“ im Wettkampf der Branchen.