Ein Preis für den VW up!, einer für den Mazda CX-5 und einer für die Mercedes M-Klasse: Die Sieger beim „Großen Österreichischen Automobilpreis“ des ARBÖ standen zwar wie üblich schon vorher fest, dennoch ließen sich rund 400 Leute aus der Kfz-Branche die Veranstaltung am Donnerstagabend nicht entgehen. ARBÖ-Präsident Dr. Heinz Hofer rief in seiner Festansprache die EU und die Bundesregierung dazu auf, die Beimischung von Mais oder Getreide zu Benzin endgültig auf die lange Bank zu schieben: „Wir haben keine Zeit für Scheinlösungen wie zum Beispiel E10.“

 

Laut Meinung von Hofer würden Hybridautos nur eine Übergangslösung hin zu Elektroautos und zur Brennstoffzelle darstellen. Den Umweltpreis des ARBÖ heimste heuer der Toyota Prius Plug-in ein.

 

Die Preise wurden an VW-Designer Oliver Stefani und Mag. Thomas Sablatnig (Porsche Austria), Mazda-Europe-Chef Jeff Guyton und Günther Kerle (Mazda Austria) sowie an Mag. Peter Pixner (Mercedes-Benz Österreich) übergeben. Den Umweltpreis nahm Bart Eelen, Projektmanager bei Toyota Motor Europe, entgegen.