Zu oft werden die Gefahren verschlissener Dämpfer unter winterlichen Bedingungen unterschätzt: verlängerter Bremsweg, früher einsetzendes Aquaplaning, mangelnde Bodenhaftung und erhöhte Schleudergefahr in Kurven machen jede Fahrt zu einem unkalkulierbaren Risiko, sagen Experten des deutschen Fahrwerkspezialisten Bilstein. Die Unfallzahlen sprechen für sich. Verkehrsforschern zufolge sind bei mehr als 50 Prozent der Unfälle, an denen ältere Fahrzeuge mit einer Laufleistung von mehr als 150.000 Kilometer beteiligt sind, beschädigte Schwingungsdämpfer mitverantwortlich.
Insbesondere ungleichmäßiger Reifenverschleiß, so genannte Reifenauswaschungen, defekte Anschlagpuffer und Schutzrohre, verölte Stoßdämpfer, korrodierte oder gebrochene Federn sind unmissverständliche Hinweise, die sich im Zuge des Reifenwechsels entdecken lassen. Auch Bremsscheiben und Bremsbeläge verdienen einen geschulten Blick. Die Aufklärung über mögliche Sicherheitsrisiken stärkt die Kundenbindung und generiert zusätzlichen Umsatz. Die Probefahrt mit geschultem Werkstattpersonal sowie der Fahrwerktest bringen Licht ins Dunkel und sorgen im Endeffekt für doppelte Sicherheit in der kalten Jahreszeit.
