Bis zum Sommer 2013 sollen auf den Linien 2A und 3A insgesamt zwölf Fahrzeuge im Einsatz sein. Der gesamte Energiebedarf wird über das mitgeführte Batteriesystem gespeist. Auch die Heizungs- und Klimaaggregate werden über die Batterien betrieben. Die wesentlichen Vorteile im Vergleich zu Diesel- oder Gas-Bussen liegen im Energiebedarf, der um rund 25 Prozent niedriger liegt, im geringen Wartungsaufwand sowie dem vollkommen emissionsfreien Betrieb. Die Reichweite beträgt 120 bis 150 Kilometer.
Zusätzliche Energie bezieht das Fahrzeug mittels eines Dachstromabnehmers an den Endhaltestellen. Dieser wurde von der Siemens AG in Zusammenarbeit mit den Wiener Linien entwickelt. Damit ist eine jeweils 15-minütige zusätzliche Einspeisung während des Linienbetriebes gewährleistet. Durch Rekuperation wird die beim Bremsen über die Drehstrommotoren gewonnene Energie in die Lithium-Ferrit-Batterien zurückgespeist.
Nachts erfolgt die Komplettaufladung der Batterien im Busdepot. Die Batteriekapazität beträgt 96 Kilowattstunden. Der kompakte Niederflurbus bietet 40 Fahrgästen Platz. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 62 km/h begrenzt.
