Laut Meinung des ehemaligen Bundesgremialobmanns, der auch jetzt noch als „Außenminister“ der Kfz-Branche bei vielen internationalen Terminen anwesend ist, sei der von Prof. Dudenhöfer publizierte Nachlass-Index insofern ein Problem für die Branche, weil keine ausreichende Differenzierung der Fahrzeuge nach Segmenten erfolge.

 

Oberwallner sprach mit Dudenhöfer beim Car-Symposium in Bochum: „Nach Ansicht von Prof. Dudenhöfer hilft der von ihm publizierte Index, den dringenden Handlungsbedarf nach Anpassung der Handelsspanne seitens der Hersteller gegenüber ihren autorisierten Vertriebspartnern zu dokumentieren.“ Nun gelte es zu prüfen, inwieweit im Index auch Großkunden- und Behördengeschäfte erfasst seien.

 

Oberwallner: „Viel dramatischer auf die Wettbewerbssituation als der Nachlass-Index drückt sicherlich die Vermarktung von freien Produktionskapazitäten einzelner Modelle durch eine Vielzahl von Incentiveprogrammen wie Blaulicht- oder Bürgermeisteraktion bzw. die aggressive Internet-Vermarktung.“

 

Auch VW hat mittlerweile den Brief von Mehrmarken-Händlerchef Burkhard Weller an Prof. Dudenhöffer begrüßt und angekündigt, die Untersuchungsergebnisse „weiterhin sehr genau zu beobachten und zu hinterfragen.“

 

Lesen Sie zu diesem Thema bitte auch den Beitrag „Wo er recht hat, hat er recht“ vom 30.10.!