Dr. Christof Rühl, Chefvolkswirt der internationalen BP-Gruppe, begründet dies mit den ökonomischen Entwicklungen und dem Bevölkerungswachstum in den Nicht-OECD-Staaten: „Der globale Energiebedarf wird dabei bis 2030 um insgesamt 39 % bzw. um 1,6 % pro Jahr steigen, wobei diese Erhöhung fast ausschließlich auf die Nicht-OECD-Staaten entfallen wird. Der Verbrauch in den OECD-Ländern wird im genannten Zeitraum lediglich um 4 % zunehmen.“

 

Laut Meinung von Rühl werden die fossilen Brennstoffe ihre dominante Stellung auf dem Energiesektor unverändert beibehalten: „Wir sagen voraus, dass 81 % der weltweiten Energienachfrage im Jahr 2030 über fossile Brennstoffe abgedeckt werden. Dieser Anteil liegt 6 % unter dem heutigen Wert.“

 

Rühl meint weiters, dass die Effizienzgewinne bei Autos in den nächsten 20 Jahren mehr steigen werden als die Anzahl der Fahrzeuge. Patrick Wendeler, Country Manager von BP Österreich: „Eine der wichtigsten Botschaften ist für mich, dass wir einen offenen und von freiem Wettbewerb geprägten Energiemarkt benötigen. Dann können wir auf lange Sicht eine ausreichende, sichere und nachhaltige Energieversorgung gewährleisten – auch in Österreich.“