Stein des Anstoßes war ein in dem Index kolportierter Rabatt für den VW Golf 7 in der Höhe von 28 Prozent. Da diese Publikation von Endverbrauchern gern genutzt wird, eine für den Autohandel nicht gerade angenehme Meldung. Statt vor der eigenen Tür zu kehren, rechnete Weller Dudenhöffer vor, „dass der Durchschnittsrabatt eines Volkswagen-Händlers beim Golf 7 rund 17 Prozent beträgt, gepaart mit Fahranfänger- und Fremdfabrikatseintauschhilfe und weiß der Kuckuck was noch für Prämien. Obwohl es diese Prämien niemals so kumuliert gibt“, schreibt Weller weiter, „käme man rein rechnerisch mit der mathematischen Aufrundung vielleicht in die Nähe Ihrer suggerierten ‚Rabattitis’.“

 

Lässt sich über die Höhe der Nachlässe offenbar streiten, liegt auf der Hand, dass die Bereitschaft des Autohandels, überhaupt die Hose herunter zu lassen, der Anfang allen Übels ist. Wer Dudenhöffer dafür verantwortlich macht, dass er diese Tatsache an die große Glocke hängt, handelt nach dem Motto „Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuld!“