Die Studie, die der ÖAMTC erstellt und am Dienstag (16.10.) veröffentlicht hat, könnte aktueller nicht sein: Demnach ist das Risiko für junge Autofahrer, bei einem Verkehrsunfall verletzt zu werden oder gar zu sterben, deutlich höher als im Österreich-Schnitt. 2011 verunglückten 8.400 18- bis 24-Jährige. Das sind 18,5 % aller Unfallopfer, doch der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung liegt bei knapp 9 %. Vor allem durch den Erfahrungsmangel kommt es häufig zur falschen Reaktionen, auch die Geschwindigkeit wird nicht richtig eingeschätzt.
Aus diesem Grund appelliert der Autofahrerclub an die jungen Autokäufer, bei der Sicherheitsausstattung ihrer Fahrzeuge (z.B. bei ESP) nicht zu sparen und lieber ein etwas jüngeres, aber sicheres Auto zu kaufen. Der Straßenerhalter könnte durch Maßnahmen (etwa durch Rüttelstreifen, eine bessere Kennzeichnung des Kurvenverlaufs oder hindernisfreie Seitenräume) helfen, Unfälle zu verhindern oder deren Folgen zu verringern.
Details zu der Studie enthalten die PDFs im Anhang!
