In einer eigenen Halle mit E-Bikes, E-Motorrädern und E-Rollern sowie einigen Hybridfahrzeugen zeigte auch der Zweiradsektor klar, wohin die Reise in Zukunft geht. Eine große Anzahl von Herstellern aus China versucht den europäischen und japanischen Anbietern mit einer enorm breiten Fahrzeugpalette, vor allem im Roller-Sektor, Konkurrenz zu machen.
Bei näherem Hinsehen allerdings erkennt man doch einen deutlichen Unterschied in der Qualität und in der Verarbeitung. Im Gegensatz zu den bekannten Markenherstellern hat fast jeder chinesische Hersteller einen oder mehrere E-Scooter und E-Bikes am Start, allerdings haben die meisten japanischen und europäischen Hersteller Projekte in diesem Bereich in Vorbereitung, die 2014 auf den Markt kommen sollen.
Bei den Scootern speziell für den City-Einsatz ist mittlerweile bei allen Herstellern eine große Anzahl an verschiedenen Größen, Typen und Klassen am Start. Auffällig ist die breite Anzahl an Angeboten in der 125er-Klasse, was sicherlich an der Umsetzung der EU-Richtlinien im Jänner 2013 beim A-Führerschein liegt: Ab Jänner 2013 wird diese Reform die Möglichkeit bieten, bereits ab 16 Jahren den A1-Führerschein für zwei- und dreirädrige Fahrzeuge in der 125er-Klasse (maximal 11 kW bzw. 15 kW höchstens 0,1kW/kg) zu machen.
Aus Österreich war übrigens neben KTM auch die Firma KSR aus Krems mit ihrem Zweiradprogram unter den Ausstellern.
