Die Märkte im automobilen Service- und Reparaturgeschäft zeigen sich fragmentierter als je zuvor. Für die Erstausrüster und Global Player ist unter dem Strich alles noch in Ordnung. Die Betonung liegt auf der Pflege lokaler Märkte. Länder besonders in Europa zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Die D-A-CH-Region schneidet dabei noch immer gut ab, steht mangels Marktwachstum aber auch massiv unter Preis- und Margendruck.
2012 werden die Ergebnisse im deutschsprachigen Raum weiter abschmelzen, jedoch mit rd. 5 % im Plus bleiben, vermuten Hersteller, Vermarkter und Dienstleister. 2013 sei wieder positiv geprägt, sagen die Konzernlenker, wobei im Reparatur- und Servicegeschäft der Trend zum freien den gebundenen Markt weiter stressen werde.
Die Teilehersteller konzentrieren sich auf vollständige Angebote, eine Komposition aus Reparaturlösungen und Spezialwerkzeugen technischer und virtueller Natur, ohne wirklich zu wissen, wo der Kunde letztlich und ausreichend zu finden ist.
Auffallend war am ersten Besuchstag im Vergleich zur letzten Automechanika ein geringerer Besucherandrang, den u. a. namhafte Industrievertreter auf die wachsende Zahl von Hausmessen zurückführen.
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