Dvorak & Partner in Brunn am Gebirge ist Ford-, Fiat-, Alfa-Romeo-, Lancia- und Abarth-Händler. „Unser Unternehmen ist durch einen Dritten – eigentlich unverschuldet – in Schieflage gebracht worden", sagt Michael Dvorak, der geschäftsführende Gesellschafter. „Es reißt uns jetzt mit“, charakterisiert er die „verzwickte Angelegenheit“, die mit der Ergebnisdarstellung sowie dem Konkurs des Autohauses Schönbrunn und mit der Auto-Italia/Salzburg zusammenhänge. „Es sind viele Dinge vorgekommen, die Sache der Anwälte sein werden“, sagt Dvorak. Sein Ziel sei die Sanierung des Unternehmens mit zuletzt 61 Mitarbeitern, um es fortzuführen, betont er. „Wir werden dazu wieder klein anfangen, müssen zurück an den Start.“ Während Dvorak auf die Unterstützung der Mitarbeiter und Importeure setzt, hebt er die unrühmliche Rolle der Erste Bank in dem Fall hervor.
Dvorak hatte die ehemalige Ford City Süd 2004 übernommen, seit Frühjahr 2006 war er Fiat-Vollvertragspartner. Anfang 2007 hatte das Unternehmen den Standort Autohaus Schönbrunn (Fiat, Alfa Romeo, Lancia) dazugenommen und während der Abriss- und Bauarbeiten weitergeführt. Das Autohaus wurde im Herbst 2011 von Fiat Group Automobiles übernommen und firmiert heute unter Motorvillage Schönbrunn.
Ab Mitte 2008 hatte Dvorak gemeinsam mit seinem Partner Stephan Eckhart auf Wunsch des Fiat-Importeurs auch den ehemaligen Tarbuk-Standort Auto-Italia (später auch Saab-Salzburg genannt) weitergeführt, der nun Teil des in Konkurs geratenen Unternehmens ist: Der „überraschenden Erkrankung von Stephan Eckhart“, so Dvorak, folgte die Trennung ihrer Aktivitäten. Eckhart, sagt Dvorak, sei vom Kaufvertrag zur Übernahme des Salzburger Betriebs durch die Autohaus Schönbrunn – die dann in Motor-Partner GmbH/Salzburg umbenannt und mit dem Salzburger Betrieb operativ tätig werden sollte – unbegründet zurückgetreten; Autohaus Schönbrunn meldete Mitte August Konkurs an.
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