Wie aus der Ediktsdatei des Justizministeriums hervorgeht, wird über die in Wien ansässige „Luxury Please Media Group GmbH“ mangels Kostendeckung nicht einmal ein Insolvenzverfahren eröffnet. Geschäftsführer der Firma ist der niederösterreichische Unternehmer Otto Legerer, dem von Sexhotlines bis zum Wiener Nobelklub k47 zahlreiche (mehr oder minder schillernde) Beteiligungen nachgesagt werden. Als er 2009 die deutsche Ausgabe das „Penthouse“ übernahm und die Redaktion nach Österreich verlegen ließ, kam es prompt zu hässlichen Arbeitskämpfen – samt begleitender Berichterstattung in großen deutschen Tageszeitungen.
An der Veranstalterfirma war auch der Eventmanager Robert Kals beteiligt, der nach eigenem Bekunden schon länger „die Beteiligung loswerden“ wollte. Der Erfinder der Luxusmesse Gerhard Krispl äußert sich überhaupt nicht mehr zu seinem früheren Projekt.
Bei der „Luxury, please“ waren – mit abnehmender Tendenz – auch diverse Automobilunternehmen vertreten. An der wohl letzten Messe im November 2011 nahmen nur noch Mercedes-Benz Österreich sowie der Ferrari-Importeur Keusch teil.
