Kunden in der Salzburger Innenstadt wurden an sieben Tagen mit einem Mercedes Vito E-Cell beliefert. 384 km war der Elektro-Transporter für DPD im Einsatz. „Mit dem Test setzen wir unsere Bemühungen fort, Elektrofahrzeuge für die Zustellung im Innenstadtbereich zu finden“, erklärt Rainer Schwarz, Geschäftsführer der DPD Austria. Als Problem hat sich lt. Schwarz  jedoch  neben dem Laderaum erneut die Reichweite herausgestellt. Mit nur rd. 80 km ist diese für die Auslieferung nicht optimal. Auch die Salzburger E-Tankstellen sind für das spezielle Fahrzeug nicht nutzbar, sodass es nur im Depot – außerhalb der City – aufgeladen werden konnte. „Insgesamt überwiegen so leider die Nachteile“, sagt  Schwarz. Zu den Vorteilen hingegen würden die vergleichsweise geringen Energiekosten sowie der leise und umweltfreundliche Betrieb zählen. Dies sei auch für die DPD-Geschäftsführung ausschlaggebend dafür, am Thema E-Mobility dran zu bleiben. „Daher werden wir als Teil unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten auch in Zukunft Elektrofahrzeuge testen."

Schwierig gestalte sich die Suche nach passenden Fahrzeugen im Bereich bis 3,5 t, da diese entweder gar nicht angeboten oder nur geringen Laderaum bieten würden, so Schwarz. DPD bleibe in Kontakt mit Fahrzeuglieferanten und führe u. a. Gespräche zum Test eines größeren Elektrofahrzeugs (bis 7,5 t).



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