Opel-Personalvorstand Holger Kimmes spricht davon, dass man den „drastisch einbrechenden Automobilmarkt in Europa“ nicht mehr wie bisher durch den Einsatz von Korridorschichten und Gleitzeitguthaben kompensieren könne. Daher wurden, beginnend ab September, 20 Tage Kurzarbeit bis Jahresende fixiert. Die Vereinbarung gilt für die Produktion und die Administration, nicht aber für die Entwicklung. Damit ist etwa die Hälfte der 13.800 Opel-Beschäftigten in Rüsselsheim von der Kurzarbeit betroffen, in Kaiserslautern sind es 2.500. Für die Dienstnehmer wurde eine Unterstützung durch ein Kurzarbeitergeld und eine betriebliche Zuschussregelung vereinbart.
Keine Auswirkungen hat die Regelung auf das Motoren- und Getriebewerk in Wien-Aspern, wo aktuell 1.900 Mitarbeiter werken. „Aus heutiger Sicht“ werde es im Werk keine derartigen Maßnahmen geben, sagt Elisabeth Schuller, Sprecherin des Werks.
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