An zwei Nachmittagsstunden haben Mitarbeiter des Automobilclubs an frequentierten Kreuzungen in ganz Österreich 3.435 Verkehrsteilnehmer beobachtet, von denen 419 das Handy am Ohr hatten (jene mit Freisprecheinrichtung wurden gar nicht erfasst). Verkehrspsychologin Mag. Marion Seidenberger nach der Auswertung der Studie: „Schwierige und emotional aufwühlende Gespräche können die Konzentration zusätzlich enorm belasten.“ Von den beobachteten Pkw- und Lkw-Lenkern waren 10 % mit Handy ohne Freisprecheinrichtung unterwegs, obwohl dies in Österreich seit 13 Jahren verboten ist.
Die Tiroler können lt. dieser Erhebung übrigens mit 44 % am wenigsten auf das Handy am Steuer verzichten, gefolgt von den Wienern (34 %) und den Oberösterreichern (19 %). Ganz anders die Zahlen in den übrigen Bundesländern: Burgenland (11 %), Vorarlberg (10 %), Salzburg und Steiermark (7 %), Kärnten (4 %) und Niederösterreich (2 %).
Daher fordert der ÖAMTC den serienmäßigen Einbau von Freisprecheinrichtungen in Neuwagen.
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