Nach seiner Handelsmatura arbeitete Haefner zunächst in der Mineralölbranche (Shell, Motul) und bis 1939 bei General Motors. Er ließ Holzvergaser bei AMAG bauen – der Firma, die er nach dem Konkurs (1944) der Vorbesitzer zunächst treuhänderisch übernahm. Er importierte Jeep, die Marke Standard und in der Folge auch Chrysler, Dodge und Plymouth und errichtete in Schinznach-Bad ein Montagewerk für Automobile. 1948 schloss er den Vertrag mit dem Volkswagenwerk und importierte die ersten Käfer in die Schweiz. Haefner baute die Netze für VW, Škoda, Audi, Seat und Porsche auf. Die AMAG wurde das größte Automobilunternehmen der Schweiz. Unter der Careal-Holding, unter der die Firmen von Haefner gruppiert sind, und die Martin Haefner, der mittlerweile 65-jährige Sohn von Walter Haefner, führt (der als Alleinerbe gehandelt wird), finden sich auch zahlreiche Unternehmen, die nichts oder nur wenig mit dem Automobil zu tun haben. Die Gruppe, auf deren Führung Haefners Tod keinen unmittelbaren Einfluss haben soll, soll im Familienbesitz bleiben.



www.amag.ch