2025 werden sich in 60 % aller Neufahrzeuge, also mehr als 9 Mio. Stück, elektrifizierte Antriebe finden, der Anteil reiner Elektrofahrzeuge bleibt mit rd. 12 % beschränkt, sagen Experten von A.T. Kearney. „Hybride werden in allen Segmenten sowohl bei Benzinern als auch beim Diesel an Bedeutung gewinnen“, so Dr. Götz Klink, Leiter der Automotive Practice von A.T. Kearney. Die Rahmenbedingungen für zukünftige Pkw-Antriebe stünden vor einem gewaltigen Wandel. Sollten die aktuellen EU-Pläne einer durchschnittlichen CO2-Emission von 75g/km Wirklichkeit werden, erfordere das einen Quantensprung im Verbrauch. „Bei der aktuell diskutierten Verteilungsfunktion dürften Oberklassefahrzeuge wie Mercedes E-Klasse, BMW 5er oder Audi A6 nur noch etwa 4 l/100 km verbrauchen – das ist nur mit Hybriden zu schaffen“, so Klink.
„Elektrofahrzeuge haben in bestimmten Nischen gute Chancen. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten beschränkt sich dies bis 2025 allerdings auf Lifestyle-Kunden und gewerbliche Nutzer. Wir rechnen mit etwa 12 % Anteil an Neufahrzeugen in 2025“, glaubt Stephan Krubasik, Principal bei A.T. Kearney und Studienautor. Die Brennstoffzelle werde vermutlich nicht vor 2030 breite Anwendung in Pkws finden. Sollte sich Wasserstoff jedoch als Speicherstoff für regenerativ erzeugte Energie durchsetzen, würde dies auch dem automobilen Einsatz von Brennstoffzellen einen Schub geben.



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