Insgesamt wurden zwischen Jänner und Mai in den 30 wichtigsten europäischen Ländern 5.666.737 neue Pkws abgesetzt; im Vergleichszeitraum 2011 waren es noch 6.112.979 gewesen. Von den großen Ländern ist das Minus in Frankreich (17,2 %) und Italien (19,1 %) besonders hoch ausgefallen. Dadurch leiden natürlich auch jene Hersteller, die dort ihren Stammsitz haben: So musste Renault von Jänner bis Mai europaweit Einbußen von 21,6 % hinnehmen, bei Peugeot waren es 15,6 und bei Citroën 13,3 %. In einer ähnlichen Größenordnung bewegt sich das Absatzminus von Fiat (-18,0 %) sowie von Opel/Vauxhall (-15,5 %). Bei Ford betrug das Minus nach den ersten fünf Monaten 8,3 %. Hingegen war VW mit 2,5 % weniger verkauften Autos – und unangefochten an der europäischen Spitze liegend – noch relativ gut „bedient“. Von den zehn wichtigsten Marken gab es nur bei Audi (+4,4 %) und Mercedes (+5,8 %) positive Zahlen, selbst BMW ist in Europa knapp negativ (-0,4 %).



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