Der Autofahrer erspare sich nämlich nur im ersten Augenblick und nur scheinbar einiges an Kosten, so Nagl. „Durch – sehr vorsichtig ausgedrückt – übertriebene Nachbarschaftshilfe verliert der Kunde alle Ansprüche auf Garantie, Gewährleistung und Kulanz“, sagt Nagl. Zusätzlich nehme der Wiederverkaufswert des Wagens durch nicht ordnungsgemäße Reparaturen oder Wartungen rapide ab, dies sei gegenüber Werkstattkunden zu betonen. „Mit Servicenachweis ist das Auto auf alle Fälle wertstabiler als ohne.“ Außerdem gefährde der Pfusch unter anderem die Ausbildung junger Kfz-Techniker. „Unsere Betriebe investieren sehr viel in die Ausbildung des Nachwuchses“, sagt Nagl mit Hinweis auf Schulungen „mit den besten Ausrüstungen auf dem letzten Stand". Die Betriebe können sich diese Ausbildung aber nicht leisten, wenn ihnen Schwarzarbeit Teile des Geschäftserfolgs wegnehme.



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