Im Gegensatz zum Opel-Werk in Antwerpen, dessen Schließung spätestens zu Jahresende nun fix beschlossen wurde, ist man bei General Motors Powertrain in Wien-Aspern mit der Auslastung sehr zufrieden:„Dies ändert sich zwar wöchentlich, doch wir haben seit Dezember 100 neue Leiharbeitskräfte aufgenommen“, sagt Werkssprecherin Elisabeth Schuller. Derzeit seien in Aspern 1.850 Personen beschäftigt: Für heuer sei ein „zweistelliges Wachstum“ bei der Motoren-und Getriebefertigung geplant, so Schuller. Wie hoch dieses ausfallen soll, werde von der weiteren Entwicklung in der Autobranche abhängen. Im vergangenen Jahr wurden in Wien rd. 1,060.000 Motoren und Getriebe produziert, das ist deutlich weniger als im Rekordjahr 2007 (1,5 Mio.). Der neue 1.4-Liter-Turbo, der u. a. in den Opel-Modellen Astra, Meriva und Zafira sowie im Chevrolet Cruze eingebaut wird, soll die Produktionszahlen in die Höhe schrauben.
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