Nachdem die Absatzzahlen des 2008 vorgestellten SUV dr5 im Vorjahr von 2.000 auf 2.500 Einheiten gesteigert wurden, rechnet das im süditalienischen Macchia d’Isernia ansässige Familienunternehmen heuer mit bis zu 8.000 Verkäufen. Verkaufsdirektor Alessandro Mattei begründet dies mit der Erweiterung der Modellpalette: Seit Dezember 2009 werde der Kleinwagen dr1 für 9.300 € Endkundenpreis angeboten, der gestreckte dr2 werde in Kürze folgen. Sämtliche Modelle beruhen auf Fahrzeugen des chinesischen Herstellers Chery. Das bisher auf Italien beschränkte Vertriebsnetz umfasse mittlerweile 60 Händler mit über 80 Standorten, Handlungsbedarf gebe es vor allem noch in Ballungsräumen.
Aus Österreich, berichtet Mattei, gibt es „mehr als eine Anfrage“. Bevor man sich aber in einen derart wettbewerbsintensiven Markt wage, wolle man in Südosteuropa das Exportgeschäft erproben. Erste Exporte seien noch heuer möglich, Österreich könne frühestens 2011 folgen.
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