Dipl.-Ing. Mario Rohracher, Leiter der Interessenvertretung des ÖAMTC: „Es gibt keine Veranlassung, in Österreich auf ein anderes System umzusteigen. Wir haben mit der Mineralölsteuer und dem Roadpricing die bessere Lösung.“ Er befürchtet auch, dass es dadurch zu einer weiteren Doppelbelastung für die Autofahrer kommen könnte, wenn eine neue Steuer neben der bereits bestehenden Mineralölsteuer hinzukäme. Rohracher: „Eine kilometerabhängige Kfz-Steuer würde auch zu verstärkter sozialer Ungerechtigkeit führen. Manche Autofahrer könnten es sich ihr Verkehrsmittel nicht aussuchen. Viele brauchen das Auto. Jene die weiter zum Arbeitsplatz fahren müssen, wären benachteiligt. Es müsste in der Folge wieder versucht werden, dies abzufedern. Denen, die es sich leisten können, ist es egal. Die, die jeden Cent umdrehen müssen, trifft es doppelt.“



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