In der zweiten Jahreshälfte 2009 soll der Zetros in Österreich eingeführt werden, erklärt Anton Bucek, Hauptabteilungsleiter der Unimog-Verkaufsdivision. Der neue geländegängige Haubenwagen, dessen Produktion und Entwicklung in Zusammenarbeit mit Unimog erfolgte, (der aber nicht mit der Bezeichnung Unimog vermarktet wird), ist als Zwei- und Dreiachser verfügbar. Der Zetros sei ein Nischenmodell für spezielle Anwendungen wie Energieversorger, Bauwirtschaft und Feuerwehren, speziell wenn lange Kranausleger- oder Aufbauteile in Transportstellung über dem Fahrerhaus abgelegt werden sollen, betont Bucek. Das Modell basiert auf einem modifizierten Allradfahrgestell des Mercedes-Benz Actros. Das Fahrerhaus ist am Unimog UHN angelehnt und wird im Werk Wörth mit einer neugestalteten Haube kombiniert. Der Zetros ist aufgrund der militärischen Anforderung, dass er mit Flugzeugen transportfähig sein muss, besonders kompakt. Der 7,2-Liter-Motor OM 926 LA leistet 326 PS. Der Zetros ist als geländegängiger Haubenwagen eine Weiterentwicklung des 2001 präsentierten Gemeinschaftsprojekts, das DaimlerChrysler damals mit dem ungarischen Lkw-Hersteller Raba verwirklichen wollte.



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