Auch wenn wir Autojournalisten früher, als es den Autosalon noch gab, Jahr für Jahr Anfang März nach Genf pilgerten: Den Mont Salève kannte bisher keiner von uns. Dabei liegt er nur rund 40 Minuten vom Palexpo entfernt auf französischem Staatsgebiet und bietet nach der Auffahrt mit der Seilbahn (oder mit dem Rad) eine perfekte Aussicht: nicht nur auf Genf und den See, sondern mit etwas Glück auch bis zum Mont Blanc.

Wenn ein Auto Peaq heißt, abgeleitet vom englischen Wort für Gipfel, liegt es natürlich nahe, dass man es weit oben präsentiert (und auf den Wettergott hofft, wie es in diesem ungewöhnlich heißen Juni lange Zeit der Fall war). Und so standen wir oben am Berg und warteten, dass die Tücher von den Modellen gezogen wurden, die fein säuberlich aufgestellt waren, damit auch ja jeder Influencer „seine“ Story hat.

Wie sich das Auto fährt, konnten wir schon Ende März kurz ausprobieren, nachzulesen in der April-Ausgabe. Jetzt gab es auch die Preise, und die sind durchaus attraktiv: In der Version 60 (also mit 63 kWh-Batterie und 150 kW Motorleistung) liegt der Grundpreis in Österreich bei 49.980 Euro, nach -Abzug aller Boni sind es bei Finanzierung über die Porsche Bank AG 43.080 Euro. Die größere Version (91 kWh, 210 kW Motorleistung) startet bei 61.190 Euro (bzw. bei Finanzierung ab 54.290 Euro). 

Mit Allradantrieb und 229 kW Motorleistung heißt der Peaq 90x und steht mit 64.190 Euro (bzw. 57.290 Euro) in der Liste. Dazu kommen beim größeren Akku als Alternative noch die besser ausgestatteten Versionen Sportline, die jeweils 5.500 Euro mehr kosten. Das Fahrzeug ist in Österreich bereits seit 24. Juni bestellbar. Die Reichweite der Fahrzeuge liegt zwischen 449 und 628 Kilometern; die maximale DC-Ladeleistung beträgt 160 bzw. 199 kW. 

Markus Stifter, der Markenleiter von Škoda bei Porsche Austria, glaubt nicht, dass bestehende Kunden (also zum Beispiel vom Kodiaq oder vom Enyaq) in großem Stil auf den neuen Peaq umsteigen werden, der ab Oktober in Österreich bei den Händlern steht. „Es gibt ja in Österreich bisher nicht allzu viel Angebot an siebensitzigen Elektroautos“, sagt Stifter, „vor allem nicht in diesem Preisbereich.“