Der neue Geschäftsführer hat zwar den Großteil seiner beruflichen Laufbahn in der Aufzugsbranche verbracht, dennoch hat er einen Bezug zum Autoglas. Früher hat er samstags und in den Ferien bei einem Sekurit-Kunden als Autoglas-Monteur ausgeholfen. Die Nähe zu Fahrzeugen hat er in der Folge nie ganz abgelegt, der Wechsel zu Sekurit Service bedeutet für ihn also nicht das Betreten kompletten Neulands.

Seit dem Beginn seiner neuen Tätigkeit konnte er bereits den einen oder anderen Sekurit-Kunden besuchen. „Unser Standing am Markt ist gut. Wir verfügen hierzulande über sehr gute Kooperationen und egal, in welchen Betrieb ich komme, es gibt qualitativ hochwertiges Feedback“, sagt Slabschi.

Kundenbedürfnisse stehen im Fokus

Es gibt in Österreich einen zweiten großen Mitbewerber, daneben drängt aber bereits vereinzelt Konkurrenz aus Asien auf den Markt. Aus diesem Grund hat der Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden für den Geschäftsführer oberste Priorität. „Wir müssen uns vom Wettbewerb abheben und ganz genau festlegen, was unser USP ist. Die Qualität unserer Produkte soll gehalten und erhöht werden, das ist ein steter Prozess.“ Daneben ist für ihn auch nachhaltiges Wirtschaften ganz wichtig. Als Beispiel nennt Slabschi die Verpackungsrücknahme, die derzeit schwerpunktmäßig in Ostösterreich angeboten wird. In Kürze wird auch mit der Windschutzscheibenrücknahme gestartet, das Glas soll getrennt und recycelt werden. Zum Nachhaltigkeitsansatz gehören auch Lösungen für die Scheibenreparatur.

Geschäft ostlastig ausgerichtet

Das Kerngeschäft in Österreich bilden Pkws und hier neben klassischen Windschutzscheiben vor allem Seitenscheiben, Glasdächer, Tools und Zubehör. Sekurit Service ist mit den Hauptmärkten Wien und Niederösterreich derzeit eher ostlastig ausgerichtet, allerdings sollen die Aktivitäten in anderen Bundesländern, vorrangig Oberösterreich, Salzburg und Tirol, deutlich ausgebaut werden.

Mit dem bisherigen Jahresverlauf ist er zufrieden, die Absatzzahlen sind stabil. „Wir müssen permanent an unserem Dienstleistungs- und Qualitätsanspruch arbeiten. Da passiert sehr viel, aber es geht noch mehr. Auch wollen wir die Präsenz beim Kunden noch einmal erhöhen.“