Demnach nutzten Frauen die angebotenen Assistenzsysteme im Durchschnitt häufiger als Männer. Auch Personen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren griffen verstärkt darauf zurück. Eher skeptisch zeigten sich hingegen junge Autofahrerinnen und Autofahrer bis 29 Jahre sowie die Generation 50+. Grundsätzlich wolle eine deutliche Mehrheit selbst darüber entscheiden, ob Assistenzsysteme im Fahrzeug dauerhaft aktiviert seien oder nicht. Rund ein Drittel der befragten Autobesitzer bewerteten technische Neuerungen und Weiterentwicklungen bei Assistenzsystemen positiv. Sie vertrauten darauf, dass diese zuverlässig funktionierten und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhten. Ebenso viele empfänden verpflichtende Assistenzsysteme jedoch als Einschränkung der individuellen Fahrweise (33%). Zudem hätten 28% das Gefühl, dadurch teilweise die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu verlieren. Etwa ein Viertel würde sich – wenn möglich – für ein Auto mit weniger verpflichtenden Assistenzsystemen entscheiden. Einig sei sich die Mehrheit von 64% darin, selbst bestimmen zu wollen, ob die Systeme permanent aktiv seien oder nicht.

Systeme bekannt, aber nicht immer genutzt

Assistenzsysteme wie Einparkhilfe mit Sensoren, Tempomat, Regensensor, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Spurhalteassistent, Parkassistent, Geschwindigkeitswarner, adaptiver Tempomat und Notbremsassistent seien mehr als 90 Prozent der Befragten bekannt. Allerdings nutzten deutlich weniger Personen diese Funktionen regelmäßig im Alltag.

Regensensor, Tempomat und Einparkhilfen am beliebtesten

Am beliebtesten sei der Regensensor, den zwei Drittel der Befragten positiv bewerteten. Es folge der Tempomat (Cruise Control), der insbesondere bei Frauen (73%) großen Anklang fände – bei Männern nutze ihn nur gut jeder Zweite (56%). Auch Einparkhilfen mit Sensoren und Kamera sowie automatisches Licht würden von einer Mehrheit der Österreicherinnen und Österreich gerne verwendet. Bei den übrigen genannten Funktionen liege die Nutzung bei etwa 40% bis 50%. Weitere Assistenzsysteme wie Kollisionswarnsystem, Aufmerksamkeitswarner, Totwinkelassistent, Spurverlassenswarner, Autobahnassistent und Verkehrszeichenerkennung seien über 80 Prozent der österreichischen Autofahrerinnen und Autofahrer bekannt. Lediglich der Stauassistent sei weniger verbreitet. Allerdings bewerte nur rund ein Drittel der Befragten Systeme wie Spurverlassenswarner, Verkehrszeichenerkennung, Aufmerksamkeitswarner oder Totwinkelassistent als hilfreich. Noch geringer falle die Zustimmung zum Autobahnassistenten (23 %), Parkassistenten (22 %) und Stauassistenten (16 %) aus.
 
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