Seit 2014 ist Ing. Mst. Daniel Kapeller als Country Sales Manager Vehicle Refinishes (VR) für das Autoreparaturlackgeschäft von AkzoNobel in Österreich verantwortlich. Seit damals hat er das Team deutlich verjüngt. „Es war eine Mammutaufgabe, um wieder organisches Wachstum zu erzielen. Wir haben viele neue motivierte Kräfte, die sich um Vertrieb und Technik kümmern“, betont Kapeller. Für ihn ist essenziell, dass im Außendienst nur bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Zug kommen und so wird in der Regel auf Lackierermeister gesetzt, die das Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Neben dem Handwerk ist es aber ebenso wichtig, dass neue Teammitglieder viel kaufmännisches Verständnis mitbringen.

Drei Standbeine

In Österreich sieht sich der Lackhersteller gut aufgestellt. Aktuell fußt das Geschäft auf drei Standbeinen: dem Industriebereich mit der Marke Salcomix, einer Vielzahl an kleinen, familiär geprägten und überaus heterogen Karosserie- und Lackierbetrieben und schließlich den markengebundenen Betrieben. Vor allem bei Letztgenannten kommt AkzoNobel immer öfter zum Zug. Generell haben sich im Tagesgeschäft die Arbeitsweise und die Vertriebsstrategie deutlich weiterentwickelt. Während der Fokus früher vor allem darauf lag, Bestandskunden persönlich zu betreuen und deren Volumina zu sichern, ermöglicht die heutige, modern aufgestellte Vertriebsorganisation einen deutlich aktiveren Marktzugang. Eine verjüngte Mannschaft, digitale Bestellprozesse, Werkstattmanagement-Programme sowie automatisierte Bestellvorschläge schaffen Freiräume, die gezielt für die Neukundengewinnung genutzt werden. So können heute bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit in den Ausbau des Kundenstamms investiert werden, ohne dass die Betreuung der Bestandskunden darunter leidet. Auch die Digitalisierung leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag.

Personelle Verstärkung

Aus dem Team einzelne Personen hervorzustreichen, ist schwierig, dennoch hat sich personell zuletzt einiges getan: Seit Anfang Juni ist mit Mst. Sarah Hornaus erstmals eine Frau als technische Verkäuferin an Bord. Mst. René Spindler ist Anfang 30, entwickelt sich stark und übernimmt viel Verantwortung für Salzburg, Tirol und Vorarlberg. MMst. Peter Moser ist für die Händlerpartner und den Industriebereich zuständig und sorgt zudem dafür, dass die „Jugend“ einen guten Start bei AkzoNobel hat. Ganz neu im Team ist Mst. Tom Madei: Der 25-Jährige soll in absehbarer Zeit das Schulungszentrum in Elixhausen verantworten. Kapeller blickt jedenfalls optimistisch in die Zukunft. „Wir attackieren den Markt und wollen bis 2030 Marktführer in Österreich sein.“