Konkret werden im Kärntner Werk ab 2029 Luftbefeuchter für Brennstoffzellenfahrzeuge vom Band rollen. Diese zählen als Schlüsselkomponente in wasserstoffbasierten Brennstoffzellenantrieben. Sie optimieren die Luftregulierung und erhöhen dadurch Effizienz und Lebensdauer.

Um das Mahle-Werk auf die Serienfertigung 2029 vorzubereiten, werden in kommenden Monaten Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Zudem werden neue, automatisierte Produktionslinien geschaffen sowie Infrastruktur und Technik in den Hallen modernisiert.

Der neue Serienauftrag sei "ein klares Bekenntnis von Mahle zur Stärkung der Standorts St. Michael und zum Hochlauf der Wasserstofftechnologien", erklärt Roland Kaimbacher, Head of Simultaneous Engineering am Mahle-Standort in St. Michael. Die Entscheidung für das Kärntner Werk sei aufgrund des umfassenden Prozess-Know-hows, vor allem in den Bereichen Schweiß-, Klebe-, Spritzguss- und Medientechnologie, getroffen worden. "Unser Team hat bereits mehrfach seine Fähigkeit bewiesen, neue Technologien erfolgreich zu implementieren", so Kaimbacher.

In St. Michael ob Bleiburg besteht das Mahle-Werk seit 1999, aktuell gibt es rund 1.300 Beschäftigte. Das Werk zählt als konzernführend bei Thermomanagement und Filtersystemen.