Es hat eine Weile gedauert, bis sich die Marke Dacia in Österreich in die Herzen der Kunden fuhr: Als die Marke im Herbst 2005 neu startete, kamen gerade einmal 16 Autos zu uns. 2006, damals nur mit der Logan Limousine, waren es immerhin 631. Doch erst der Logan Kombi brachte ab 2007 den Durchbruch: Mit 1.305 Stück wurde die Zahl der Neuzulassungen verdoppelt, 2008 lag man dann schon bei 3.095 Einheiten. 

Immer mehr Modelle standen in den Schauräumen der Händler, vor allem Sandero und Duster ver-
kauften sich bestens. 2023 kratzte Dacia mit 9.576 Stück erstmals an einem fünfstelligen Ergebnis,
2025 wurde mit 13.231 Neuzulassungen ein Rekord erzielt, nicht zuletzt durch den Bigster, ein neues, wichtiges Modell für die Marke.

In den ersten 6 Monaten 2026 lag Dacia zwar mit 5.797 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 3,52 Prozent um 6,67 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahres – doch die Nummer 1 bei den Privatkunden ist die rumänische Renault-Tochter allemal. Das freut auch Ralf Benecke, der seit gut einem Jahr die Geschicke von Renault, Dacia und Alpine in Österreich leitet. Die Dacia-Modelle Sandero (1.520 Neuzulassungen), Bigster (1.456) und Duster (831) belegten nach den ersten 5 Monaten in der Statistik die Plätze 1, 3 und 9 unter den Top 10 (quer über alle Marken). Benecke spricht vom „wahren Markt“, wenn er die Privatkunden meint, denn im Firmenbereich haben sich weder Dacia noch Renault so stark durchgesetzt wie beim Importeur erhofft.

Hoffnungsträger fürs Flottengeschäft

Doch vielleicht gelingt dies mit dem Striker, der Anfang Juli in Mailand seine Weltpremiere feierte und nach der Publikumsvorstellung auf dem Pariser Salon ab Ende Oktober auch bei uns eintreffen wird. Um neue Kunden anzusprechen, plant der Importeur mit dem Striker eine Trailer-Tour quer durch Österreich, die sich vor rund eineinhalb Jahren bereits beim Bigster bewährte.

Gebaut wird der Striker in Bursa (Türkei): Ziel von Benecke ist es, mit dem 4,62 Meter langen Auto – einer Mischung aus Kombi, SUV und Schrägheck-Limousine – zusätzliche Kunden für Dacia zu finden und die Performance der Marke zu halten oder sogar zu beschleunigen.

Am Preis wird es (wie immer bei Dacia) nicht scheitern: Bei rund 27.000 Euro wird es losgehen.