Eigentlich ist Mitsubishi ein Phänomen: Vor 6 Jahren war nicht klar, ob die Marke in Europa überhaupt weitermacht. Man werde wohl die bestehende Palette (die mittlerweile längst ausgelaufen ist) verkaufen, doch dann könnte Schluss sein, hieß es. Wäre dieses Szenario eingetreten, stünden rund 60 österreichische Händler ohne Neuwagen im Schauraum da – zumindest in jenem Teil des Autohauses, der für diese Marke reserviert war.
Doch der Hersteller – bzw. dessen in den Niederlanden ansässige Europa-Tochter – besann sich eines Besseren: Aus der Allianz mit Renault fließen seit einigen Jahren adaptierte Modelle, die das Logo mit den 3 Diamanten tragen. Und seit der Wiedergeburt des Outlander im Vorjahr schippern sogar wieder Fahrzeuge direkt aus Japan nach Europa.
Zugegeben, es ist vor allem für Außenstehende ein bisschen schwer, mit den Namen klarzukommen: Der Colt, von dem der Importeur Fahrzeuge für ein ganzes Jahr auf Lager gelegt hat, ist mit dem seinerzeitigen Fahrzeug gleichen Namens nur schwer -vergleichbar. Der Eclipse Cross, erst vor gut einem Jahr ausgelaufen, ist nunmehr ein „umgebadgter“ -Renault Symbioz. Und wer beim neuen Grandis eine gewisse Verwandtschaft mit dem Scenic E-Tech Electric erkennt, liegt vermutlich nicht ganz falsch.
4.000 Autos pro Jahr als Ziel bis 2028
Egal: Die Händler freut’s, das zeigen auch die alljährlich eingefahrenen Bestnoten im „Händlerradar“. Und wenn Importeurschef Mag. Heimo Egger nach den 2.912 Einheiten des Vorjahres 4.000 Einheiten als Ziel bis 2028 vorgibt, dann ist das mit den Händlern akkordiert. Apropos Händler: 4 von ihnen werden in den nächsten Monaten ihre Schauräume erneuern, einer wird ganz neu eröffnen (Details folgen zu einem späteren Zeitpunkt). Und auch jene knapp 20 Partner, die die neue CI noch nicht umgesetzt -haben, sollen heuer folgen.
