Als die ersten E-Fahrzeuge mit vollständig verkapseltem Unterboden auf den Markt kamen, gingen die Experten von K&K davon aus, dass Marderabwehrprodukte in diesem Bereich an Bedeutung verlieren würden. „Das Gegenteil ist eingetreten“, hält K&K-Geschäftsführerin Nicole Schuster fest. Denn über Radkästen, den Achsbereich und Kabeldurchführungen gelangen Marder nach wie vor bis tief ins Fahrzeug und können Schäden auch an Stellen anrichten, an denen herkömmliche Abwehrsysteme bis dato nicht ansetzten. Gemeint ist der Heckbereich, in dem die Tiere immer öfter Schäden an Leitungen und Komponenten verursachen. Diese Lücke schließt K&K mit einer innovativen Lösung für sein autarkes Kombisystem M9700, die den Marderschutz bis in den Heckbereich ausweitet. Diese wird im Rahmen der Automechanika, an der K&K bereits zum vierten Mal teilnimmt, einem breiten Fachpublikum vorgestellt.
Wasserdichter Ultraschallgeber
Als eine weitere Neuheit wird in Frankfurt das M8800 präsentiert, ein autarkes 360-Grad-Ultraschallgerät, das dank Batteriebetrieb nicht in das Bordnetz eingreift. Es verfügt über einen neuartigen, zweiteiligen Aufbau, der es ermöglicht, den wasserdichten (IP 67) Ultraschallgeber tief im Spritzwasserbereich zu verbauen, während das Steuergerät für eine Funktionskontrolle und den Batteriewechsel zugänglich im Motorraum verbleibt.
K&K wird in Frankfurt an zwei Messeständen präsent sein. Zusätzlich zu Live-Demonstrationen werden am 10. September die beiden medial bekannten Autodoktoren Hans-Jürgen Faul und Holger Parsch über Marderprobleme und Lösungen informieren.
