Kleinwagen, SUVs, Kombis sowie leichte Nutzfahrzeuge jeder Größe – und das von unterschiedlichsten Marken aus mehreren Ländern in allen Preisklassen: Stellantis ist mit all seinen Marken breit aufgestellt, und das betont Mag. Markus Wildeis: „Stellantis bietet für seine Händlerpartner ein einzigartiges Setup“, sagt Wildeis, der seit Mai 2023 als oberster Manager von Stellantis in Österreich aktiv ist. Die Steigerung bei den Marktanteilen ist seither massiv: „Bei den leichten Nutzfahrzeugen sind wir mit knapp 24 Prozent Marktanteil Marktführer.“ Aus der Kombination von Pkws und leichten Nutzfahrzeugen ergebe sich eine sehr starke Wertschöpfungskette für den Handel. „Auch wenn die Marken und deren Produkte unterschiedlich sind: Im Hintergrund arbeitet eine einheitliche Struktur. Das ist ein noch immer unterschätzter Vorteil.“ 

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Zwar sei der Wechsel aus dem ursprünglichen Händlermodell in die Agentur „ein schwieriger Weg“ gewesen, meint Wildeis: „Aber jetzt hat das einen enormen Mehrwert.“ Mittlerweile seien die Veränderungen großteils abgeschlossen und man arbeite konsequent an kontinuierlichen Verbesserungen: „Das sehen mittlerweile auch fast alle Partner: Wir müssen nicht mehr über Verträge und Standards diskutieren, sondern können den Fokus auf die Marken und deren Wachstum legen.“

Denn es gebe im Hintergrund eindeutig Synergien. „Ein Mix von Marken unterschiedlicher Hersteller ist für den Handel ein riesengroßes Risiko, das die Kosten im Autohaus wesentlich mehr erhöht, als es Vorteile bringt. Bei Händlern, die zu viele Verträge und Marken verschiedener Hersteller haben, geht der Fokus auf den Kunden verloren und die Erträge sinken. Bei Stellantis ist das anders. Wir bieten ein sich ergänzendes Ökosystem aus Neuwagen, Gebrauchtwagen und Serviceaktivität, das dem Handel Kunden, Synergien und Erträge bringt“, so Wildeis. In Österreich hat Stellantis inklusive der neuen chinesischen Elektromarke Leapmotor aktuell 10 Marken, 466 Servicepartner und 179 Neuwagenhändler.

In den vergangenen Monaten wurden auch einige Prozesse im Aftersales optimiert. „Dieser Bereich bleibt ganz klar das Rückgrat in der Kundenbindung“, so Wildeis. In den vergangenen Wochen wurden nicht nur 3 zusätzliche Mitarbeiter im Außendienst aufgenommen, auch die Systeme werden effizienter und automatisierter. „Doch die Menschen bleiben natürlich die wichtigsten Ansprechpartner.“ Für ganz besondere Fälle werden zusätzliche drei „Flying Doctors“ ausgebildet; sie sollen im Sommer starten. 

Im Neuwagenverkauf habe man in den vergangenen 36 Monaten in Österreich die Verkaufszahlen mehr als verdoppelt, sagt Wildeis: „2022 hatten wir 20.000 Kaufverträge, 2025 waren es 41.000 und 2026 haben wir nochmals deutlich zugelegt. Ich sehe noch Luft nach oben, obwohl in der Transformation vom Verbrenner zur Elektromobilität Hürden bestehen. Die Wertschöpfung im Autohaus verändert sich: Elektromobilität funktioniert nur dort, wo es der Händler und das Team auch vorleben, sodass es authentisch ist.“

Die Händler (oder besser gesagt Retailer) müssten nun die Rolle des Mobilitätsberaters übernehmen, sagt Wildeis: „Stellantis ist quer über alle Marken mit 40 vollelektrischen Pkws und 12 Nutzfahrzeugen so breit aufgestellt wie niemand sonst.“ Ausreden gebe es also keine mehr. „Wenn man sich die Zahlen anschaut, dann sieht man ganz klar, dass die E-Mobilität überall wächst. Am Land, in der Stadt, auf den Bergen und im Flachland.“ Stellantis stelle nicht nur die Produkte, sondern auch die Strukturen und Prozesse zur Verfügung: „Dieses Ökosystem ist in seiner Breite unschlagbar.“ •