Konkret sind das der Anhang X der Typgenehmigungsverordnung (EU) 2018/858, der den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI) sowie OBD-Informationen (On-Board-Diagnose) für Fahrzeuge regelt, und in diesem Zusammenhang SERMI, der Zertifizierungs- und Zugangsstandard für sicherheitsrelevante Reparatur- und Wartungsarbeiten. Das SERMI-Zertifizierungs-Schema wurde geschaffen, um einen fairen, nicht-diskriminierenden und sicheren Zugang zu diebstahl- und sicherheitsrelevanten Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI) der OEM zu gewährleisten. Im Rahmen der EU-Verordnung 2018/858 werden Fahrzeugersteller verpflichtet, diesen Zugang zu ermöglichen.

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Die SERMI-Richtlinie ist seit 1. April 2024 in Kraft, seit diesem Zeitpunkt besteht für Kfz-Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit der Zertifizierung. "Der Zugang zu sicherheitsrelevanten Fahrzeugdaten wird für unabhängige Werkstätten zunehmend wichtiger. Die dafür notwendige SERMI-Zertifizierung ermöglicht Betrieben den offiziellen Zugriff auf entsprechende Herstellerinformationen", betont Mst. Thomas Marichhofer, stv. Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik.