Aviloo: Austria-Know-how für den Weltmarkt
Als „eindeutiger Marktführer“ in Österreich und Deutschland zeigte der Wiener Neudorfer Batterietest-Experte Aviloo das Portfolio an Testgeräten und Dienstleistungen, darunter auch die jüngst aufgelegte „Batterie-Garantie“, welche nach einem SOH-Test einen garantierten Grenzwert der Batteriegesundheit für den Endkunden absichert. „Wir wachsen mit dem sich gut entwickelnden Markt“, so CCO Raimund Brandstätter zufrieden, „und unsere Batterie-Garantie ist als einziges Produkt, das die Degradation von Batterien absichert, ein wertvolles Tool beim Gebrauchtwagengeschäft mit E-Fahrzeugen.“ Befürchtungen, dass State-of-Health-Werte, welche das Fahrzeug selbst anzeigt, die Aviloo-Tests eines Tages überflüssig lassen werden, hat Brandstätter nicht: Die internen SOH-Werte seien nicht sehr zuverlässig. Gerade im Gebrauchtwagenhandel sei ein unabhängiger Test sehr wertvoll. Auf großes Interesse stieß auch der jüngst veröffentlichte „Aviloo Certified EV Battery Report“ mit Erkenntnissen aus über 500.000 Tests.
Car Lock Systems: wertvoller Service für Freie
Car Lock Systems liefert Originalschlüssel und -schlösser nahezu aller Marken auch an die freie Werkstatt. „Damit muss kein Kunde zur Markenwerkstatt geschickt werden“, so Goswin de Rouw, Sales Manager, am Stand. In Österreich beliefert man etwa die Kette Lucky Car. Das Angebot reicht von Notschlüsseln bis hin zu Schlüsselkarten oder Transponder-Autoschlüsseln. Die Schlüssel werden nach Bekanntgabe der VIN produziert und innerhalb eines Tages geliefert, so de Rouw.
Dekra: eigene Flottenstudie für Österreich
Unter dem Motto „Wheel of Service“ rückte Dekra die E-Mobilität in den Mittelpunkt der Messepräsenz. Gezeigt wurde, welche Leistungen Dekra entlang des Ökosystems E-Mobilität anbietet – von Fahrzeugüberprüfungen und -gutachten über Ladeinfrastruktur und Ladekabel bis hin zu Themen rund um Qualifizierung und Beratung. Darüber hinaus kündigte Marc Gounaris, Zielgruppen Management bei Dekra, eine eigene Flottenstudie für Österreich an, die im November präsentiert werden soll.
ecu.de: Fahrzeugelektronik
Am Stand von ecu.de, dem Spezialisten für die Prüfung, Reparatur und Wiederaufbereitung elektronischer Fahrzeugkomponenten und Steuergeräte, war vor allem auch der aktuelle ecu.de-Katalog ein vielgefragtes Gut. Wie Matthias Teichgräber, Marketingmanager von ecu.de erklärt, sind die Kataloge tagtäglich stark nachgefragt worden. Ansonsten zeigte die Marke der Glaubitz GmbH ihre Reparaturlösungen für Fahrzeugelektronik.
EV Clinic/SKF: nachhaltige E-Auto-Reparatur
Am Stand von SKF war auch ein alter Bekannter der E-Auto-Reparatur-Welt zu Gast. Vanja Katic stellte mit seiner EV Clinic zwar nur in kleinem Rahmen aus, hatte dafür aber umso mehr interessante Gespräche, wie er bei einem Besuch am Stand erzählte: „Das Interesse an der Reparatur von E-Fahrzeugen wird -immer stärker und natürlich auch immer wichtiger, wenn man sich die Zulassungszahlen der vergangenen zwei Jahre ansieht. Und genau hier greift unser Ansatz: Wir wollen E-Fahrzeuge nachhaltig reparieren, ohne teure Komponenten insgesamt zu tauschen.“ Und die EV Clinic hat mit ihrem Konzept großen Erfolg. Erst vor Kurzem wurde eine neue Niederlassung in Paris eröffnet, im Oktober und November folgen mit Innsbruck und Amstetten auch zwei EV-Clinic-Niederlassungen in Österreich.
IAM-net: Herstellerfokus für Freie wertvoll
„Freie Kfz-Werkstätten tun gut daran, sich auf einige wenige Hersteller zu fokussieren“, ist Ralf Galow, Gründer und Geschäftsführer des Netzwerks für freie Kfz-Unternehmer, IAM-net GmbH, überzeugt. Ein Fokus des Netzwerks auf der Automechanika lag folglich auf Zugängen für Herstellerdiagnose. Sich auf teure Remote-Diagnose-Unterstützung zu verlassen, sei kein Ausweg, warnte Galow, der auf der Automechanika auch einen Vortrag im Rahmen der „Academy“ über zukunftsfähige Strategien für die Kfz-Werkstatt im Wandel hielt.
Soft-NRG: smarte Software fürs Autohaus
Einen Schwerpunkt auf die neueste Weiterentwicklung der Termin- und Kapazitätsplanungssoftware mit dem Titel „planning/plus“ legte Soft-NRG heuer am Stand der Automechanika, wie Projektmanager und D-A-CH-Verantwortlicher Timothy Johnson berichtete. Die Software biete cloud-basiert „eine neue Ära“ der vollautomatischen Ressourcenplanung im Betrieb. Wie Johnson sagte, seien etwa 85 Prozent der Kunden Markenbetriebe, insgesamt verzeichnet man über 4.000 Kundenbetriebe.
