Die derzeitige Sachbezugsbefreiung für elektrisch betriebene Dienstfahrzeuge sei ein zentrales Instrument der österreichischen Klima-, Mobilitäts- und Standortpolitik. „Eine Abschaffung oder Einschränkung dieser Regelung würde nicht nur den Umstieg auf emissionsfreie Mobilität bremsen, sondern auch dem Wirtschaftsstandort Österreich schaden“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.
Kommentar: Auch beim Sachbezug: Bitte Planungssicherheit!
Elektrofahrzeuge im betrieblichen Einsatz leisteten einen messbaren Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Verbesserung der Luftqualität und zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Dienstwagen wären dabei ein besonders wirksamer Hebel: Sie würden überdurchschnittlich oft genutzt und über den Gebrauchtwagenmarkt rasch in private Haushalte gelangen.
Der Rechnungshof habe bereits vor Jahren davor gewarnt, dass die Verfehlung der Klimaziele Österreich bis zu 9 Milliarden Euro kosten könne und eine Einführung des Sachbezugs auf Elektrofahrzeuge nicht dabei helfen würde, die Ziele zu erreichen. „Die Sachbezugsbefreiung für Elektrofahrzeuge sollte daher nicht nur aufrecht erhalten, sondern als langfristiges Instrument der nachhaltigen Mobilitätspolitik verstanden werden.“
Weitere Berichte zum Thema "Einführung eines Sachbezugs für E-Autos" enthält die aktuelle Ausgabe der AUTO-Information Nr. 2817, die auch in der App abrufbar ist.
