"Die drei aufeinanderfolgenden Krisen Covid, Hableiterknappheit und nun Energie haben zur Folge, dass Händler und Gewerbetreibende sich bemühen müssen, so viele qualitativ hochwertige Fahrzeuge wie möglich zu erwerben, und das bedeutet, dass sie mit älteren Fahrzeugen handeln müssen“, analysiert der monatlich erscheinende Indicata Market Watch. So seien im Februar 41,44% der europäischen B2C-Online-GW-Verkäufe auf Fahrzeuge entfallen, die älter als 5 Jahre sind. Zwei Jahre davor habe der Anteil nur 34,52% betragen. Bei Fahrzeugen jünger als 2 Jahre sank der Anteil von 37,94% (Feb 2021) auf 30,83% (Feb 2023).
Auch in Österreich sei eine Entwicklung analog zu jener in ganz Europa festgestellt worden: „Die Verkäufe dieser jüngeren Fahrzeuge machten im Februar 41,99 Prozent des Marktes aus, verglichen mit einem Zweijahreshoch von 58,26 Prozent im Oktober 2021“, so Andreas Steinbach, der bei Autorola GmbH für Indicata verantwortlich ist. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der Verkäufe von Autos, die älter als 5 Jahre sind, von 21,82% auf 33,12% im Februar dieses Jahres angestiegen.
Die Preise bei den europäischen Online-B2C-Verkäufen sind laut Indicata Market Watch zuletzt stagniert oder gesunken. „Trotz der durchschnittlichen Preissenkungen in den letzten beiden aufeinanderfolgenden Monaten darf nicht vergessen werden, dass die Preise in den letzten Jahren stark angestiegen sind und die Preissenkungen im Allgemeinen nicht so stark ausfallen, dass sie den starken Preisanstieg der letzten 12 bis 18 Monate rückgängig machen“, so die Analyse.
