„Es ist beeindruckend, was seit unserem letzten Treffen im November alles passiert ist“, hat Obmann-Stellvertreter Kurt Leonhartsberger bei der Begrüßung des dritten Plattform-Treffens der V2G Alliance Austria in Neulengbach erklärt. Er hat sich dabei auf die Technologie und die Angebote der Hersteller bezogen, wo das Thema Tempo aufnimmt. Der Satz trifft aber auch auf die Arbeit des jungen Vereins zu, denn hier wurde in den Arbeitsgruppen bereits sehr viel geleistet. „Es wurde ein Positionspapier entwickelt, um die wichtigsten Knackpunkte an politische Entscheidungsträger zu übermitteln“, so Leonhartsberger. Außerdem wurden alle Use Cases und Geschäftsmodelle zusammengetragen.

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Vorstandsmitglied Christian Peter (Elektro-Mobilitäts-Club) hat im Rahmen des sehr gut besuchten Treffens die ersten Handlungsempfehlungen für die jeweiligen Bereiche wie Politik, Hersteller, Netzbetreiber oder Gesellschaft präsentiert. Dazu zählen etwa herstellerübergreifende Kompatibilität und eine EU-weite Standardisierung von V2G. „Wichtig ist auch, dass Fahrzeuggarantien verständlich sind und mit V2G kompatibel bleiben“, so Peter. Lösungen braucht es auch noch bei der im ElWG zu eng ausgelegten Systemdienlichkeit. „Derzeit sind hier nur Großspeicher berücksichtigt. Netzdienlichkeit muss daher anders definiert werden: Wer dem Netz hilft, sollte belohnt und nicht bestraft werden“, erklärt Peter. Flotten sind eine wichtige Zielgruppe, wobei hier der Sachbezug noch geklärt werden muss. 

Vorteile kommunizieren

„Die Vorteile von V2G müssen an Gesellschaft und Politik und auch an den E-Auto-Fahrer kommuniziert werden, insbesondere beim Autokauf“, so Peter. Dabei hilft die mittlerweile große Zahl an Mitgliedern der V2G Alliance Austria, die aus vielen Bereichen kommen.

Weitere Information zum Plattform-Treffen der V2G Alliance Austria lesen Sie in der AUTO Information 2817 vom 1. Mai.