Volvo verlässt den Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA). Grund für den Ausstieg sei, dass die Haltung der Interessenvertretung nicht mehr zur Nachhaltigkeitsstrategie und den Ambitionen von Volvo passe. "Nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Nachhaltigkeitsstrategie und die Ambitionen von Volvo Cars zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollständig mit der Positionierung und Arbeitsweise von ACEA übereinstimmen", teilt Volvo auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Volvo setzt bei der Tochtermarke Polestar ganz auf Elektromobilität und will bis 2030 auch mit der Kernmarke aus dem Verbrenner aussteigen.
Wenige Wochen zuvor wurde angekündigt, dass Stellantis den ACEA mit Ende des Jahres verlassen werde. Im Zuge der Ankündigung verlautbarte das Unternehmen die Gründung des „Freedom of Mobility Forums“. „Wir möchten ein öffentliches Forum schaffen, in dem Mitwirkende zusammenkommen können, um die Schlüsselfragen rund um die Debatte über dekarbonisierte Mobilität zu erörtern und umsetzbare nächste Schritte aufzuzeigen, die wir gemeinsam unternehmen können. Es geht dabei um den Zugang zu sauberer, sicherer und erschwinglicher Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt“, sagt Stellantis CEO Carlos Tavares. Das „Freedom of Mobility Forum“ werde laut Aussendung von einem Expertenbeirat geplant und koordiniert, der verschiedene Interessengruppen der Branche vertrete, darunter Mobilitäts- und Technologieanbieter, Akademiker, Politiker und Wissenschaftler.
