2020 war der traditionelle Autosalon in der Schweiz eines der ersten Corona-Opfer: Nach der damaligen Absage wenige Tage vor Beginn war auch heuer nicht an eine Durchführung zu denken. Klar, dass die Veranstalter über gewaltige finanzielle Probleme klagten.
Laut Informationen der Schweizer „Automobilrevue“, über die auch unser Partnerverlag „Auto&Wirtschaft“ im Nachbarland berichtet, ist jedoch das Emirat Katar in die Bresche gesprungen: Das Land ist mit 15 Prozent an Volkswagen beteiligt, hat also vitales Interesse an einem boomenden Automarkt. Weiterer Hintergrund: Die arabischen Investoren wollen über eine Gesellschaft die Erfahrungen der Genfer Organisatoren – und auch deren Netzwerk – für eine eigene Automesse nutzen.
Der nächste Genfer Autosalon ist für 19.-27. Februar 2022 geplant, also um rund 2 Wochen vor dem üblichen Termin. Die Ausstellungsfläche ist um etwa 20 Prozent reduziert: Das Automobil soll aber – wohl auch im Gegensatz zur IAA in Frankfurt Anfang September dieses Jahres – auf jeden Fall im Vordergrund stehen, versichert man im Genf.
