Wie auf einer 2-tägigen Arbeitssitzung über die digitale Strategie mit dem Hersteller vereinbart, soll ein gemeinsamer Kundenkontaktplan auf europäischer Ebene entstehen, erklärte dazu Andrea Barchetti, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, die sich mit der Digitalisierung des Kundenverkehrs beschäftigt. Barchetti ist Multimarkenhändler in Italien bzw. Südtirol (Opel in Bozen, Brescia und Vicenza) und als Euroda-Vizepräsident Stellvertreter von Ing. Peter List (Vors. von Eisner Auto).
Das Steuerungskomittee für das neue Internet-Kundenportal soll sich im Zweimonatsrhythmus treffen.
Da Kunden das Autohaus deutlich seltener besuchen als früher, bis sie ein Auto kaufen, soll diese Zeit nicht mit Datenabfragen, sondern bestmöglich für Beratung und Kauf genutzt werden, so das Ziel. Außerdem gehe es auch darum, Kunden, die Mehrfachabfragen bei Händlern machen, durch die Informationen schlüssig-homogene Angebote zu unterbreiten.
Jedenfalls sollen die Kundenkontakte aufeinander abgestimmt und die Angebote sowohl der Händler wie des Herstellers im System einsehbar sein. Für die Händler soll dabei keine zusätzliche finanzielle Belastung entstehen. Das Projekt, so Barchetti, soll aus dem von den Händlern pro verkauftem Fahrzeug gespeisten Fonds „Retail IT“ finanziert werden.
