In einer aktuellen Studie mit dem Titel „Wohnen, Wohnumfeld und Mobilität“ fordert der VCÖ unter anderem, die Verpflichtung zur Schaffung eines Pkw-Stellplatzes bei der Errichtung neuer Wohnungen zu streichen. Stattdessen soll eine Mindestzahl an Fahrradstellplätzen in die Bauordnung aufgenommen werden. Außerdem betonen die Studienautoren, dass die Mobilitätskosten eines vierköpfigen Haushaltes ohne eigenes Fahrzeug um 80 % geringer seien als jene einer vergleichbaren Familie mit 2 Autos – freilich ohne darauf einzugehen, dass der eigene Pkw für die überwältigende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher im Alltag alternativlos ist.

 

„Scheinbar äußern sich die Bobos des VCÖ jetzt zu jedem Thema, um horrende Subventionen gegenüber hart arbeitenden Menschen irgendwie zu rechtfertigen", erwidert Deimek. Mit der Forderung nach einem „Verkehrssparhaus“ scheine sich „die Bobo-Truppe des VCÖ von der Lebensrealität der Menschen völlig losgelöst zu haben“. Deimek erneuert seine Forderung nach einem Subventionsstopp für den VCÖ, der offensichtlich aus „blassgrünen Protegés“ bestehe und jede Objektivität vermissen lasse: „Dieses Bermudadreieck aus Subvention, Fahrrad-Fetischismus und Beziehungen zu nahezu allen Bundesministerien muss endlich aufgebrochen werden.“