Ausgeliefert wurden die Schwerlastzugmaschinen durch das Nutzfahrzeug-Zentrum Pappas Wiener Neudorf. Die Lkw, die mit einem 510-PSMotor (Euro 6) ausgestattet sind, werden mit mit Turbo-Retarder-Kupplung und PowerShift-Getriebe angetrieben. Die Turbo-Retarder-Kupplung wurde von Voith für Mercedes-Benz entwickelt.
Das System mit einer füllungsgeregelten, hydrodynamischen Turbokupplung als Hauptkomponente vereint, wie der Hersteller sagt, die Funktionen hydrodynamisches Anfahren und hydrodynamisches Bremsen in einem Bauteil. Beim Anfahren überträgt der Motor die Leistung über den hydrodynamischen Kreislauf sowie einen nachgeschalteten Freilauf auf die Getriebeeingangswelle. Parallel zum Kreislauf ist eine konventionelle Reibkupplung als Überbrückungskupplung angeordnet. Damit wird verschleißfreies Anfahren mit vollem Drehmoment möglich. Neben der Verschleißfreiheit ist es darüber hinaus die einfache Bedienbarkeit, die für die Turbo-Retarder-Kupplung spricht.
Neben den 3 Zugmaschinen wurde ein weiteres, spektakuläres Fahrzeug an das Unternehmen Trost übergeben: Ein 4151 AK 8x6/4 B Arocs Fahrgestell mit Sattelkupplung, auf das von Effer der bislang längste Ladekran Österreichs montiert wurde. Die 4-Achs-Sattelzugmaschine mit dem Ladekran, der hydraulisch bis in eine Höhe von 40 Meter reicht und auf einer Weite von 35 Metern noch 880 kg heben kann, wird von einem 510 PS starken OM 471 Euro 6-Motor angetrieben, der seine Kraft ebenfalls mittels Turbo-Retarder-Kupplung auf die Straße bringt.
Das Unternehmen Trost beschäftigt rund 250 Mitarbeiter und verfügt über 180 Fahrzeuge. Knapp die Hälfte davon wird für Schwer- und Sondertransporte mit Routengenehmigung und Gesamtgewichten von 150 bis 180 Tonnen eingesetzt.
