In geharnischten Worten kritisiert Fuchs, der von Mitte 2004 bis Mai 2014 als Landesinnungsmeister der oberösterreichischen Kfz-Techniker fungierte, seine ehemaligen Kammerkollegen. Das diesbezügliche Schreiben ist als unten angefügtes PDF abrufbar.

 

Fuchs wollte laut eigener Aussage Aufklärung darüber, warum behauptet wurde, dass ein in seinem Betrieb tätiger Lehrling angeblich eine vorher angefertigte Arbeitsprobe zum Wettbewerb mitgenommen und zur Bewertung vorgelegt habe. „Ich erfuhr erst ein Jahr später, unmittelbar vor dem nächstfolgenden Wettbewerb 2014 davon, und zwar, weil mich die BS3 in Linz darüber in Kenntnis setzte, dass die BS Mattighofen nach wie vor Anschuldigungen erhebe“ so Fuchs. „Als damaliger LIM habe ich sofort umfangreiche Erhebungen eingeleitet.“ Letztendlich habe aber, trotz mehrfacher Versuche, keinerlei Interesse bestanden, die Dinge aufzuklären und vor allem wer die nach Fuchs’ Meinung völlig haltlosen Betrugsvorwürfe kolportiert hat.

 

Aufgrund mangelnder Konfliktbewältigung durch die WKÖ, habe er sich nun entschlossen, seine Funktionärstätigkeit in der Landesinnung zu beenden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Fuchs seine Funktion als LIM vorzeitig übergeben habe, weil „ich das Beste für die Fachgruppe tun wollte und weil ich nicht infolge Zeitreglungen des WB dazu gezwungen werden wollte.“ Fuchs sei „davon ausgegangen, dass ich entweder als LIM-Stv. oder als Vorsitzender eines Fachausschusses meine Erfahrungen einbringen kann.“ Beides sei nicht erfolgt obwohl ihm Geschäftsführer Helmut Brunner vor seinem Rücktritt versprochen habe, „dass ich einem Fachausschuss vorsitzen werde.“

 

Eine Stellungnahme von LIM Jörg Silbergasser enthält die aktuelle Ausgabe der „AUTO-Information“ 2283, eine Stellungnahme des damaligen Innungs-Geschäftsführers Helmut Brunner wurde angefragt.