Lt. VCÖ kommen österreichweit auf 1.000 Einwohner 547 Pkw (inklusive der von Firmen und öffentlichen Stellen genutzten Pkw). Wobei in die Städten Graz, Linz, Klagenfurt, im Bezirk Wien-Umgebung und in 21 Wiener Bezirken die Anzahl der Pkw pro 1.000 Einwohner gesunken sei.
Die Schere zwischen Stadt und Land gehe lt. VCÖ immer weiter auseinander. Bei dieser Gelegenheit wettert der VCÖ einmal mehr gegen die individuelle Mobilität: Die am Land lebende Bevölkerung werde mangels Alternativen in die teure Abhängigkeit vom Auto gedrängt, diese nehme weiter zu. Am Ende der VCÖ-Kritik steht einmal mehr die Forderung nach Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel und dem Verzicht aufs Auto.
Alternativen können die VCÖ-Experten all jenen, die vom Automobil abhängig sind, freilich keine anbieten. Auch wenn der Verkehrsclub Österreich es nicht wahrhaben will: Auf individuelle Mobilität will kaum jemand verzichten, benötigen viele Österreicher doch das Auto, um zu ihrem Arbeitsplatz zu pendeln. Gleichzeitig hängen die Jobs hunderttausender Arbeitnehmer direkt oder indirekt vom Automobil ab.
Ob diese den Forderungen des VCÖ etwas abgewinnen können, sei dahingestellt.
Eine Liste der Bezirke mit dem niedrigsten und höchsten Motorisierungsgrad in Österreich finden Interessierte in unten angefügtem PDF.
