Die Zusammenarbeit von Lexus mit einem Team von Wissenschaftlern des IFW Dresden und der evico GmbH, die sich auf Magnetschwebetechnologien spezialisiert haben, begann vor 18 Monaten. Nach ausführlichen Tests mit dem professionellen Skateboard- und Hoverboardfahrer Ross McGouran in Dresden war das Team fest entschlossen, das Hoverboard bis an seine Grenzen zu führen und weitere Testläufe in einem dynamischen Umfeld auszuführen.
Seit seiner Enthüllung im Juni wurde das Lexus Hoverboard in einem eigens erbauten Hoverpark getestet, dessen Architektur Elemente der Skater-Kultur mit Technologie verbindet. Bis zu 200 m Magnetschienen wurden vom Werk in Dresden nach Barcelona verfrachtet und bildeten die Grundfläche des Hoverparks, um die Tests zu ermöglichen; auf diese Weise konnte Lexus Tricks vorführen, die mit einem Skateboard nicht möglich wären – wie beispielsweise das Schweben über dem Wasser.
Die Technik des Lexus Hoverboards beinhaltet zwei „Cryostase“-Reservoirs, in denen das supraleitende Material in flüssigem Stickstoff bei -197 °C gelagert wird. Anschließend wird das Hoverboard auf einer Bahn platziert, die permanente Magneten enthält. Dr. Oliver de Hass, CEO von evico, erklärt: „Das Magnetfeld der Bahn ist praktisch in die Supraleiter im Board eingefroren und hält so einen festen Abstand zwischen Board und Bahn – wodurch das Board im Prinzip schwebt. Diese Kraft ist stark genug, dass man darauf stehen oder sogar aufspringen kann.“
Der Lexus-Hoverboard-Film mit dem Titel „Slide“ zeigt auch die Hochleistungslimousine GS F und ist Teil des 4. Projekts der Kampagnenreihe „Amazing in Motion“, die die Kreativität und Innovationskraft der Marke Lexus vorstellen soll.
