Mit Rechtskraft des Bescheides des Bundesdenkmalamtes und der feierlichen Unterfertigung am 3. August 2015 durch den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer, die Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, die Präsidentin des Österreichischen Bundesdenkmalamtes Barbara Neubauer sowie GROHAG-Vorstand Johannes Hörl wurde jetzt der höchste nationale Schutz erteilt und ein vertraglicher Konsens in Form von „Gemeinsamen Zielen für die weitere denkmalgerechte Erhaltung der Großglockner Hochalpenstraße“ festgeschrieben.
Das Buch „Die Großglockner Hochalpenstraße - Erbe und Auftrag“ (erschienen im Böhlau Verlag) beschäftigt sich mit dem Österreichischen Monument Großglockner Hochalpenstraße als eine der wichtigsten Tourismusdestinationen des gesamten Alpenraumes. 30 Autoren spannen den Bogen von der Entstehungsgeschichte des Symbolbildes für österreichische Ingenieurskunst und die Leistungsfähigkeit Österreichs in den schweren Jahren der Weltwirtschaftskrise über die Bedeutung für den Tourismus und die regionale Wirtschaft der angrenzenden Länder bis in die Gegenwart.
Der Aufwand für den Bau der Straße war gewaltig: In den 26 Baumonaten wurden 870.000 Kubikmeter Erde und Fels bewegt, 115.750 Kubikmeter Mauerwerk geschaffen, 67 Brücken gebaut und 24 Telefonsprechstellen installiert. Bis zu 3.200 Arbeiter leisteten über eine Bauzeit von 5 Jahren 1,8 Millionen Arbeitsschichten. Rund 120.000 Besucher jährlich erwarteten die Erbauer der 48 Kilometer langen Straße, die die Bundesländer Kärnten und Salzburg verbindet und auf über 2.500 Meter Seehöhe durch den Nationalpark Hohe Tauern führt.
Bis zu 1 Million Besucher jährlich befahren das Monument heute, damit zählt die Großglockner Hochalpenstraße nach wie vor zu Österreichs Besuchermagneten.
