Die Autobranche steht gerade vor einem signifikanten Wandel. Dabei strecken alle führenden Hersteller ihre Fühler in jede nur denkbare Richtung aus – so auch BMW – wie man im Interview mit Vorstandsvorsitzendem Harald Krüger erkennt. Als Beispiel nannte Krüger, dass die Kunden erwarten, verfügbare Software sofort überspielt zu bekommen und nicht erst bei Kauf eines neuen Autos.
Außerdem fällt dem Vorstandsvorsitzenden „das unglaubliche Tempo im Silicon Valley positiv auf, mit dem neue Geschäftsideen und technologische Innovationen umgesetzt und realisiert werden.“ Nach den kürzlich aufgetretenen Gerüchten rund um die Verwendung der i3 Plattform für Apples Auto meinte der darauf angesprochene Manager: „Wir sind regelmäßig mit Unternehmen aus der internationalen IT-Branche im Austausch – das gilt auch für Apple.“ Dabei gehe es jedoch eher um die Vernetzung der Fahrzeuge.
Im 1. Halbjahr sank BMWs Betriebsergebnis im Autosektor um 16 %, das bessere Ergebnis im Kredit- und Leasinggeschäft konnte dies nur teilweise ausgleichen. Dennoch hielt der deutsche Automobilhersteller an der Jahresprognose fest.
