Allianz und HUK-Coburg bieten ihren 18 Mio. Autoversicherungskunden bald Tarife nach dem „Pay as you drive“-Prinzip – also „zahle wie du fährst“. Dabei wird durch Überwachungsboxen der Fahrstil des Versicherten analysiert und überwacht. Passt das Verhalten zu dem Vorgegebenen, erhält der Fahrer entsprechende Punkte. Je besser dieser „Score“, desto günstiger wird die Versicherung.

 

Diese Vergünstigungen seien auch hauptausschlaggebend dafür, dass 43 % der Deutschen sich eine Überwachungsbox in ihr Auto einbauen lassen würden – so eine Umfrage der Verbraucherkreditbank CreditPlus. Dabei sind gerade diese Einsparungen umstritten. So versprechen die Versicherer 20 bis 40 % Einsparungspotenzial, was jedoch schon bei einem simplen Versicherungsvergleich mit entsprechendem Wechsel ebenfalls erreichbar ist.

 

Die Rechnung funktioniert laut Datenschützern eher anders herum: So könnten Versicherungen bei einer breiten Marktdurchdringung der Telematik-Tarife bei Fahrern, die sich nicht überwachen lassen, darauf schließen, dass diese riskanter fahren.